Gordigear
über uns     |     bestellen & preise     |     in den medien     |     auf reisen     |     messen     |     kontakt
    Mit dem Landcruiser von Malawi nach Tansania
 
 Dachzelte 
 Anhängerzelte 
 Automarkisen 
 
 Schnäppchen 
 Wartung 
 Garantie 
Mit dem Landcruiser von Malawi nach Tansania

Vor ein paar Tagen sind wir wieder von einer Tour in Afrika zurückgekehrt, wie immer senden wir euch ein paar Bilder und einen kurzen Bericht. Wie immer hat sich das Dachzelt bewährt, diesmal bei teilweise wirklich starkem Regen - und das stundelang. Nachdem uns Malawi während der letzten Reise ein wenig enttäuscht hat, erleben wir diesmal das Landesinnere mit Wäldern, Seen und netten Leuten. Fast hat man das Gefühl, dass mit der Distanz vom See die Freundlichkeit und die Zufriedenheit der Menschen zunimmt.

Im Süden von Tansania staunen wir über großflächige Teeplantagen, erkunden den Mikumi Nationalpark und haben Glück - um die Mittagszeit spaziert ein Leopard keine 10 Meter vor unserem Auto über die Straße! Auf diese Beobachtung warten wir schon viele Tage! Die kleine Regenzeit lässt uns starke Regengüsse erleben - trotz mehrstündigem Dauerregen bleibt das Dachzelt dicht und wir genießen nach heißen Temperaturen am Tag die kühlen Nächte. Für einige Tage parken wir das Auto an der Küste und setzen mit einem Fischerboot nach Sansibar über - machen eine Tour durch die Gewürzplantagen der Insel, erkunden Stonetown und gehen an den Riffs der Insel schnorcheln.

Zurück am Festland brennt die Sonne im Tiefland und wir flüchten in die Usambaraberge - hier erleben wir sattes Grün, Temperaturen um die 20 Grad und können im Irente Camp - eine absolute Empfehlung für alle Reisenden - herrlich relaxen. Weiter geht die Reise zu den Nationalparks im Norden, nach einem Besuch des Tarangire Parks sind wir vor allem vom Lake Manyara Park positiv überrascht, bietet er doch vielfältige Landschaft und tolle Tierbeobachtungen.

Der erste Tag des Jahres beginnt mit Löwenbesuch am Campingplatz. Ein Rudel von 10 Tieren hat sich aus dem Park in das Camp und in das nahegelegene Dorf verirrt, nach kurzer Panik unter den Bewohnern beobachten wir aus dem Dachzelt heraus zuerst die Löwen, die keine 20 Meter von uns hinter den Zelten verschwinden, dann eine große Gruppe Massai mit Speeren und Stöcken, die sich auf die Jagd machen. Und tatsächlich dauert es keine halbe Stunde, bis die Krieger mit Ihren einfachen Waffen 2 der Löwen töten und die restlichen Tiere wieder in das Parkgebiet vertreiben. Es dauert ein wenig, bis wir die Massai verstehen - die Rinder sind Ihr ganzer Besitz und Stolz - der muss verteidigt werden. Nach fast 2 Stunden erreichen auch die Ranger des Parks den Schauplatz...

Auf unserer Wunschliste stand der Ngorongoro Krater - und so lassen wir uns von einer satten Eintrittsgebühr von 400 US-Dollar für 2 Personen und unser Fahrzeug nicht davon abhalten, den Krater zu befahren. Wenn es den Garten Eden gegeben hat muss er so ausgesehen haben! Wir lenken unser Fahrzeug durch unglaublich große Herden von Gnus, Springböcken und Zebras. Auch die eher seltenen Nashörner und Löwen bzw. Schakale können wir beobachten - ein wirklich herrlicher Park - für uns die Gebühr wert.

Die letzten Tagen mussten leider neu geplant werden - ein Defekt von Lichtmaschine und Einspritzpumpe ließ uns den geplanten Besuch des Arusha Nationalparks auf die nächste Reise verschieben und beschert uns eine Übernachtung im Arusha Hotel - seit jeher der Mittelpunkt der Reiseroute Cape to Cairo. Nach einigen Tagen läuft der Cruiser wieder - nutzen werden wir ihn aber erst wieder im Sommer 2015, wenn die Reise Richtung Uganda und Ruanda geht!


Bildmaterial und/oder Text wurden zur Verfügung gestellt von Dani & Werner.