Gordigear
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    Zur Arktis via dem Polarkreis
 
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Zur Arktis via dem Polarkreis

Es geht los. Unsere Sachen sind verstaut und die zwei Kinder an Bord. Die Türen werden geschlossen, ein letzter Blick zurück auf unser Zuhause und ab jetzt nur noch den Blick Richtung Norden. Unser Ziel steht fest: Über den Polarkreis in die Arktis. Nach einer Überfahrt von Deutschland nach Schweden erreichen wir das Königreich und geben Gas. Schweden ist wunderschön, aber nicht unser Ziel. Mit der Überquerung der Grenze Schweden-Finnland ändert sich unser Reisetempo erheblich. Ab jetzt haben wir keinen Plan, jeden Tag sehen wir aufs Neue, wo uns der Wind hintreibt. Wir haben vier Wochen Zeit, wie weit wir kommen ist bis jetzt ungewiss.

Finnland ist gezeichnet von Mooren, Wäldern, Mücken und sehr netten Menschen. Ein herrliches Land mit wunderschöner Natur. Wir fahren immer weiter Richtung Nordost. Am Inarisee, einer sagenhaften Seenlandschaft, genießen wir die absolute Natur. Unseren ersten Blick auf Russland vergessen wir so schnell nicht. Dann einmal um den Inarisee herum. Tolle Sandpisten abseits der Straße machen uns immer wieder großen Spaß mit unserem G-Wagen. Das Dreiländereck Finnland-Norwegen-Russland können wir nicht anfahren, da dieser Jahreszeit sehr viele Bären dort Richtung Inarisee unterwegs sind und die Gefahr mit zwei Kindern dann doch zu groß ist. Hier oben ist eine der bärenreichsten Gegenden Europas.

Norwegen begrüßt uns am Inarisee und über Kirkenes geht es zur nördlichsten Festungsanlage der Welt. Ein tolles Gefühl am äußersten Zipfel von Skandinavien aufs Nordmeer zu blicken. An der Russischen Grenze haben wir leider etwas Probleme und so ist unser Besuch in Russland leider nicht möglich (Russland, wir kommen wieder, ganz sicher!). Weiter immer der Küste entlang führt unser Weg Richtung Nordkap. Ein Abstecher zum richtigen nördlichsten Punkt (nicht das Nordkap) ist eine sehr gute Entscheidung. In einer endlosen Stein- und Mooswüste erleben wir das erste Mal in unserem Leben die absolute Stille. Sprachlosigkeit und Gänsehaut überkommt uns. Dann weiter übers Nordkap immer am Nordmeer entlang. Am Nordkap selber erleben wir eine wunderschöne Mitternachtssonne, ein extrem seltener Anblick. Das Nordmeer begleitet uns wieder Richtung Süden, die Insel Senja und die Lofoten sind sagenhaft schön. Unsere Zeit gehnt langsam zu Ende, wir fahren wieder nach Schweden.

In Schweden verbleiben wir noch drei Tage, dann auf in die Heimat Deutschland. Während der Reise sehen wir Elche in Schweden, Rentiere und Wale in Norwegen und springende Fische in Schweden. Während der ganzen Reise lernen wir immer mehr die Gordigear Zelte schätzen, jeden Morgen erwachen wir erholt und ausgeruht in den Zelten. Nach ein paar Übungen ist der Auf- und Abbau ein Kinderspiel. Und Luxus pur, selbst ein Wohnmobil bietet nicht den Schlafplatz wie zwei Zelte auf dem Dach. Obwohl ich über zwei Meter groß bin, bieten die Zelte viel Liegefläche. Die nächste Reise wird schon geplant!


Bildmaterial und/oder Text wurden zur Verfügung gestellt von Sascha Ahrens.